1997 - 2017
20 Jahre BRB
für die Gleichstellung von
Menschen mit Behinderungen
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Meilensteine seit 1997

2016

Mit der Grundlage "Umsetzung Hindernisfreier öffentlicher Raum" (UHR) hat die Stadt Bern gemeinsam mit der BRB ein Leuchtturmprojekt geschaffen, das für alle Bauten im öffentlichen Raum die Vorgaben für das hindernisfreie Bauen beschreibt.

Die Grossbaustelle Eigerplatz wurde als Pilotpojekt so gestaltet, dass auch während intensiven Bauphasen Menschen mit Behinderungen ihren Weg sicher finden und begehen konnten.

Bernmobil hat bei der Neubeschaffung von Fahrzeugen wesentliche Punkte für die Hindernisfreiheit aufgenommen. Mit den neuen Vorgaben des Bundesamtes für Verkehr wurden auch die Türmarkierungen bei den Fahrzeugen markant verbessert.

In verschiedenen Sitzungen konnten wichtige Verbesserungen für das Bauprojekt "Zukunft Bahnhof Bern" eingebracht werden.Der "neue" Bahnhof Bern wird so im Vergleich zu heute für alle Menschen zugänglich sein.

Das BRB-Projekt "Sprungbrett-Wohnung" soll Menschen mit Behinderungen helfen, einen Schritt in das selbständige Wohnen zu schaffen.

Die Arbeitsgruppe Bildung hat ihre Arbeit aufgenommen und wird sich für eine inklusive Schule für alle einsetzen.

Jahresbericht 2016

 

2015

Eröffnung des Bärebähnli - Menschen mit Behinderungen dürfen nun auch den ganzen Bärenpark besuchen! 

Abschluss der Vorarbeiten Umsetzungskonzept hindernisfreier Raum - der Stadtrat bewilligt CHF 2.9 Millionen als Projektierungskredit zur flächendeckenden hindernisfreien Anpassung der Haltestellen auf dem Stadtgebiet von Bern.

Die BRB setzt eine Arbeitsgruppe Bildung ein - Gemeinderätin Franziska Teuscher unterstützt die Bemühungen für eine inklusive Schule.

Die Informationstafeln bei den Haltestellen von BERNMOBIL und RBS können sprechen - die Sprachaufgabe und eine deutlich verbesserte Lesbarkeit auf den Anzeigern wurde realisiert.

Die erste Tram-Haltestelle mit einer Haltekantenhöhe von 27cm wurde realisert - ein idealer hindernisfreier Zugang für Rollstuhlfahrende geschaffen.

Das Projekt Sensability, das beim Aufbau von der BRB unterstützt wurde, hat sich so gut entwickelt, dass es künftig selbständig weitergeführt wird.

Die Sanierung der Marktgasse wird nach einigen Nachbesserungsarbeiten abgeschlossen.

Eine Koordinationsgruppe für den Umbau Bahnhof Bern wird eingesetzt.

Jahresbericht 2015

 

2014

Nach dem Rücktritt von Brian McGowan wird Urs Germann neuer Leiter der Fachstelle Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen der Stadt Bern.

Durchbruch in der Umsetzung Bärenparklift - ein Schräglift entlang der Stützmauer soll realisiert werden.

Umfangreiche Abklärungen zu Kantenhöhen bei Haltestellen, die den autonomen hindernisfreien Zugang zu Trams ermöglichen.

Ablehnung des Tram Region Bern an der Urne - Bern stimmt dem Projekt zu, Ostermundigen und Köniz lehnen ab.

Der Gemeinderat setzt Zielwerte dafür fest, wie viele Menschen mit Behinderungen in der Stadtverwaltung von Bern arbeiten sollen.

Die Abfahrtsmonitore von BERNMOBIL beim Bahnhof Bern verfügen nun über eine Sprachausgabe.

Vier Kurse "Kunden mit Behinderungen" wurden für das Fahrpersonal von BERNMOBIL durchgeführt.

Alle Haltestellen von BERNMOBIL wurden auf ihre Hindenisfreiheit geprüft.

Kick-off-Sitzung "Umstzungskonzept hindernisfreier öffentlicher Raum".

Infoveranstaltung für alle Gemeinden der Regon Bern zur flächendeckenden Ergänzung von Einstiegsmarkierungen an Haltestellen für Menschen mit Sehbehinderungen.

In der städtischen Wohnüberbauung Stöckacker Süd wird eine "Sprungbrettwohnung" vorgesehen, die es Menschen mit Behinderungen erauben soll, einen selbständigen Wohnversuch zu wagen - 6 weitere hindernisfreie Wohnungen werden explizit für Menschen mit Behinderungen reserviert.

Sensibilisierungsveranstaltungen "Selbstbestimmtes und selbständiges Wohnen von behinderten und älteren Menschen als Chance und Herausforderung" für ArchitektInnen und Liegenschaftsverwaltungen.

Jahresbericht 2014

 

2013

Die Fachstelle Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen der Stadt Bern wird nach einer zweijährigen Pilotphase definitiv eingeführt.

Treffen mit Gemeinderätin Ursula Wyss - Grundlagen und stadtinterner Start des Projektes "Umsetzung hindernisfreier öffentlicher Raum".

Treffen mit Gemeinderat Alexandre Schmidt - Bärenpark Zugänglichkeit soll nun rasch erfolgen - Idee Sprungbrettwohnung für selbständiges Wohnen on Menschen mit Behinderungen.

Mit BERNMOBIL wird nach Lösungen gesucht, um die Abfahrtsmonitore beim Bahnhof Bern mit einer Sprachausgabe zu ergänzen.

Sechs Kurse für das Fahrbersonal von BERNMOBIL "Kunden mit Handicap".

Beginn der Erarbeitung eines Lichtsignalanlagen-Konzeptes.

Einsprachen zu Tram Region Bern wegen mangelnder Umsetzung der Hindernisfreiheit.

Jahresbericht 2013

 

2012

Bärenpark: Der Gemeinderat gibt ein Projekt für einen Treppenlift vom Aareuferweg zur Aussichtsplattform in Auftrag. Gegen dieses Vorhaben wird Einsprache erhoben.

Der Vorstand BRB setzt eine Arbeitsgruppe "Wohnen" ein. Ziel ist es, das selbständige und selbstbestimmte Wohnen für Menschen mit Behinderungen zu fördern

Von der Stadt Bern wird eine Areitsgruppe "Lichtsignalanlagen" eingesetzt.

Lösung für den Liftzugang beim Bahnhofsausgang Neuengasse - der Zugang zum Lift soll in der Nacht durch Eurokey erfolgen.

Bei der Sanierung der Neuengasse wird auf alle unsere Forderungen zu Hindernisfreiheit eingetreten.

Eine Arbeitsgruppe begleitet den Planungsprozess für das "Tram Region Bern".

Erste Gespräche zum Umbau des Bahnhofs Bern finden statt.

Die Stadt Bern macht ihre Plakatständer für Menschen erkennbar, die mit dem weissen Stock unterwegs sind.

Bei den Fahrzugen von BERNMOBIL werden Markierungen zum besseren Auffinden der Türtaster angebracht, Blendeffekte beim Fahrzeugeinstieg eliminiert und die akustische Information bei der Türschliessung verbessert.

Zwei Weiterbildungs-Kurse "Fahräste mit Handicap" für das Fahpersonal von BERNMOBIL - ergänzend dazu Einführungskurse für neue Chauffeure.

BERNMOBIL stellt einen ersten Prototypen für die künftige Fahrgastinformation mit Sprachausgabe vor.

Beim Hauptbahnhof Bern werden die ersten BERNMOBIL-Abfahrtsmonitore aufgestellt.

Jahresbericht 2012

 

2011

Abschluss der Erhebungsarbeiten zu Lichtsignalanlagen durch die BRB.

Deponieren der Forderung beim Tiefbauamt, dass vorhandene Leitlinien regelmässig unterhalten werden müssen.

Begehung der Haltestelle mit der Stadt und BERNMOBIL mit dem Ziel, Sicherheitsprobleme für Menschen mit Sehbehinderungen zu eliminieren.

Baumängel nach der Sanierung des Gleisdreiecks Zytglogge werden zum Teil behoben werden. Einige gewichtige Mängel bleiben jedoch bestehen.

Erste Sitzungen zum Thema "Zukunft Bahnhof Bern" zur Klärung der geeigneten Begleitung des Projektes durch Menschen mit Behinderungen.

Bärenpark: Der Stadtrat lehnt ein Gesuch des Gemeinderates für eine weitere Verlängerung der Umsetzungfrist für die hindernisfreie Erschliessung mit 62:0 Stimmen ab. Die Stadtbauten eröffnen der BRB, dass sie keine Liftlösung umsetzen werden.

Der elektronische Stadtführer wird mit gut 150 abgeklärten Objekten in der Stadt Bern auf unserer Homepage aufgeschaltet.

Jahresbericht 2011

 

2010

Übergabe der Geschäftsleitung von Yvonne Hämmig an Herbert Bichsel.

Erster Leiter der Fachstelle Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen in der Stadt Bern wird Brian McGowan.

In der Stadt Bern sind die Trottoirs flächendeckend abgesenkt. Knapp 1'700 Übergänge, die mit dem Rollstuhl befahrbar sind, wurden realisiert.

Eröffnung Tramlinie Bern West - die Haltestellen sind mehrheitlich hindernisfrei.

Begleitung der Umsetzung von Anzeigern in Bus und Tram.

Bärenpark: Der Gemeinderat beantragt beim Regierungsstatthalteramt Bern eine Verlängerung der Frist für die Präsentation einer Lösung für den hindernisfreien Zugang.

Zwei Weiterbildungstage für das Fahrpersonal BERNMOBIL.

Lift Neuengasse soll abgerissen werden – der Regierungsstatthalter gewichtet den hindernisfreien Zugang zum Bahnhof höher  - der Lift muss beibehalten werden.

Jahresbericht 2010

 

2009

Antrag an den Gemeinderat zur Schaffung einer Fachstelle "Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen" in der Stadt Bern - erstellen Anforderungsprofil und Stellenbeschreibung.

Bärenpark: Entscheid des Regierungsstatthalteramts Bern – Bärenpark ist eine Baute im Sinne des BehiG und muss hindernisfrei sein. Die Stadt Bern hat bis April 2010 Zeit, die Baupläne für einen behindertengerechten Zugang auszuarbeiten.

Konzepts zur kontinuierlichen Schulung des Fahrpersonals bei BERNMOBIL.

Displays für die Haltestellenansagen in den Fahrzeugen von BERNMOBIL sollen bis 2013 installiert werden.

Lichtsignalanlagen werden überprüft und bezüglich deren Anpassungen eine Prioritätsliste erstellt.

Realisierung eines neuen Programms für einen elektronischen Stadtführer.

Beschluss Stadtrat zur Markierung von Sitzplätzen in Fahrzeugen von BERNMOBIL für Menschen mit Behinderungen.

Jahresbericht 2009

 

2008

Umbau Bahnhofplatz: BRB ist Drehscheibe für alle Anfragen bezüglich Anforderungen von Menschen mit Behinderungen.

Der autonome Ein- und Ausstieg ist im Bahnhof Bern ist nicht gewährleistet; Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, dass eine Anpassung unverhältnismässig sei.

Erste Überlegungen zur Schaffung einer Fachstelle "Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen" in der Stadtverwaltung.

Dringliche Interpellation (Schuler) zur Abklärung der Kosten für eine hindernisfreie Erschliessung des Bärenparks.

Jahresbericht 2008

 

2007

Zugänglichkeit des Bärenparks für Menschen mit Behinderungen: Prüfung diverser Varianten.

Motion (Schuler) hindernisfreier Zugang zum Bärenpark.

Neu-Inventarisierung der Behinderten-Parkplätze in der Innenstadt.

Inkrafttreten der Richtlinien für Rampen auf öffentlichem Grund.

Fussball Euro08: Mitarbeit bei der Planung des Gross-Anlasses im Stade de Suisse und Fanzone Euro08.

Jahresbericht 2007

 

2006

Stadtbach: Schliessung aller offenen Stellen bis auf die unterste Öffnung.

Motion Schuler im Stadtrat zu den prioritär anzupassenden Haltestellen.

Bericht des Gemeinderates zum Handlungsbedarf in der Stadt Bern bezüglich des Behinderten-Gleichstellungsgesetzes.

Erarbeitung Richtlinien "Rampen auf öffentlichem Grund".

Jahresbericht 2006

 

2005

Ansprechperson für Behindertenfragen beim Tiefbauamt und beim Stadtplanungsamt.

Veranstaltung zum Üben der Benützung von Bus und Tram für Betroffene mit Fahrzeugen von BERNMOBIL.

Umfrage BRB bei Mitglieder-Organisationen zu prioritär anzupassenden Haltestellen.

Anbringung des Leitliniensystems an verschiedenen Orten der Innenstadt.

Jahresbericht 2005

 

2004

Das BehiG tritt in Kraft.

Konzept der Stadt Bern für behindertengerechte öffentliche WC’s.

Amthaus Predigergasse: Anpassung des Eingangs und Einbau eines Treppenlifts.

Tiefersetzung von Postomaten in der Innenstadt für Betroffene im Rollstuhl.

Herausgabe einer Broschüre für behinderte Fahrgäste von BERNMOBIL.

Nachrüstung der BERNMOBIL Billett-Automaten mit taktil erfassabrem Sockel.

Verbot Kitag für Blindenführhunde in Kinos - Januar 2005: Aufhebung des Verbots durch die Kitag-Kinokette.

Ansprechperson für Behindertenfragen in der Stadt Bern.

Aktion mit Wettbewerb zum 5-Jahr-Jubiläum des elektronischen Stadtführers.

Jahresbericht 2004

 

2003

Weiterbildungstage für das gesamte Fahrpersonal von BERNMOBIL.

Teilnahme an der Zukunftstagung der Spitex Bern und Einbringen der Forderungen von jüngeren Betroffenen nach Spitex-Leistungen.

Das Behinderten-Gleichstellungsgesetz BehiG wird angenommen, die Initiative, für die wir uns stark gemacht haben, abgelehnt.

Erweiterung der Fahrberechtigung im Behindertentransport auch an sehbehinderte, psychisch oder geistig behinderte Personen.

Ab 1. Januar ist Yvonne Hämmig Geschäftsleiterin der BRB.

Jahresbericht 2003

 

2002

Anforderungskatalog behindertengerechtes Verkehrsangebot von BERNMOBIL.

Projektkredit von 3.9 Mio. Franken für die flächendeckende Absenkung der Trottoirs in der Stadt Bern.

Neukonzeption des Behindertentransports im Kanton Bern.

UPD Waldau: Treppeneingang des Zentralgebäudes wird hindernisfrei umgebaut.

Ausbildung Personal BERNMOBIL für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen.

Umfrage bei Menschen mit Behinderungen zum Bezug von Spitexleistungen.

Jahresbericht 2002

 

2001

Erhebung aller Behindertenparkplätze in Bern und Umgebung.

Rampen in Fahrzeugen von BERNMOBIL: Tests vor Ort und Beratung bei der Beschaffung.

Jahresbericht 2001

 

2000

Das Konzept "Behinderte Fahrgäste" von BERNMOBIL wird verabschiedet.

Unzugänglicher Schalter der Städtischen Verkehrsbetriebe Bern wird mit Rampe ergänzt.

Jahresbericht 2000

 

1999

Beginn des Projektes "Trottoir-Absenkungen" in der Stadt Bern.

Jahresbericht 1999

 

1998

Neukonzipierung des Stadtführers für behinderte und betagte Menschen.

Jahresbericht 1998

 

1997

Start Ausarbeitung Behindertenkonzept Städtische Verkehrsbetriebe Bern (bis 1999).

20. März: Gründungsversammlung BRB

Jahresbericht 1997